Schule

FAQs - Schule

Dreistufiges Konzept für den Umgang mit Elternbeschwerden (entwickelt an der Albert-Schweitzer-Realschule Bruchsal).


Stufe 1:

Konflikte sollen möglichst auf der Ebene gelöst werden, auf der sie entstehen. D.h. bei Unstimmigkeiten zwischen Eltern und Lehrern werden diese direkt in einem persönlichen Gespräch thematisiert. Im Bedarfsfall kann der betroffene Schüler mit einbezogen werden. Ein bei diesem Gespräch entstandenes Protokoll bleibt bei der Lehrkraft. Ist eine Lösung nicht möglich, wird auf Stufe 2 der Gesprächskreis erweitert.

 

Stufe 2:

Neben der beteiligten Lehrkraft und den Eltern wird ein Moderator eingesetzt. Er übernimmt die Gesprächsführung, verhält sich neutral und geht lösungsorientiert vor.

Bei Bedarf können ein anderer Fachlehrer oder der Klassenlehrer bzw. ein Elternvertreter teilnehmen. Ein vom Moderator angefertigtes Protokoll wird für alle Gesprächsteilnehmer und die Schulleitung erstellt. Kann der Konflikt auch auf Stufe 2 nicht bewältigt werden, wird die Schulleitung hinzugezogen.


Stufe 3:

Lehrer, Eltern und Schulleitung setzen sich zur Konfliktlösung an einen Tisch. Sie können dabei von einem schulfremden (externen) Moderator unterstützt werden. Gelingt es auf dieser Ebene nicht, zu einer einvernehmlichen Lösung zu gelangen, so entscheidet die Schulleitung über das weitere Vorgehen auf Schulebene. Eltern, die nicht mit der Entscheidung einverstanden sind, können sich an die Schulaufsicht wenden.

Vom Gespräch auf Stufe 3 erstellt der Schulleiter ein Protokoll für alle Beteiligten.