Gemeinsame Klassenlehrerstunde (Soziales Lernen / Lernen lernen)

KlassenratWichtiger Baustein für das soziale und methodische Lernen in der Orientierungsstufe ist die Klassenlehrerstunde mit den beiden Klassenlehrern, die für die Klassen 5 und 6 fest verankert ist. In dieser wöchentlich stattfindenden Schulstunde besteht die Möglichkeit, sich speziellen pädagogischen Fragen in der jeweiligen Klasse zu widmen.

Wesentliche Elemente dieser Stunde sind der „Klassenrat“, in dem Wünsche, Lob und Kritik innerhalb der Klasse konstruktiv von den Schülern thematisiert werden und das Programm „Erwachsen werden“ von Lions-Quest zum sozialen Lernen, das junge Menschen stark machen will, Verantwortung für sich selbst zu tragen.

Ein regelmäßiger Stuhlkreis sowie kooperative und teambildende Spiele unterstützen das soziale Lernen. In der Klassenlehrerstunde erhalten die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus auch wichtige Unterstützung in den Bereichen der Selbstorganisation, Verantwortung und Methodenkompetenz.

 

Projekt „Mobbingfreie Schule“: Gemeinsam Klasse sein!

Gemeinsam Klasse sein! – unter diesem Motto findet in der 6. Klasse eine Projektwoche zum Thema „Mobbingfreie Schule“ statt, die dazu beitragen möchte, Mobbing auf allen Ebenen der schulischen Praxis dauerhaft und nachhaltig zu vermindern. Mit der Durchführung dieses Programms wollen wir Kinder und Jugendliche für positive Umgangsformen sensibilisieren und ihnen die Möglichkeiten einer offenen Kommunikation und Begegnung vermitteln, damit Schule ein Ort angstfreien Lernens ist.

 

Sitznachbarn und Arbeitsgruppen werden regelmäßig ausgelost

In einer Klasse kommt es darauf an, dass man mit jedem in der Klasse für einen kürzeren oder auch längeren Zeitraum zusammenarbeiten können muss. Um dies zu erreichen, losen wir nach jeden Schulferien die Sitzordnung neu aus. Auch Arbeitsgruppen werden oft durch Auslosung zusammengestellt. Das Losen entlastet Lehrer sowie Kinder und wird von den Schülern zunehmend gerne akzeptiert, da sie wissen, dass der Zufall entscheidet, neben wem man sitzt.

 

Grundlage des pädagogischen Arbeitens ist die positive Verstärkung

Allzu oft isPositive Verstärkert der Blick auf das Negative und Schlechte gerichtet, leider auch in der Erziehung und Bildung. An der Realschule Karlsbad versuchen wir dagegen vor allem die Stärken und Fähigkeiten der Kinder wahrzunehmen und zu fördern. Die Stärkung des Selbstbewusstseins der Kinder ist uns daher zentrales Anliegen.

In unserer täglichen pädagogischen Arbeit unterstützen wir erwünschtes Verhalten durch positive Verstärkung. Nichts desto trotz wird unerwünschtes Verhalten sanktioniert, wobei uns wichtig ist, dass Kinder, die Probleme haben, sich an Regeln zu halten, mehrmals eine Chance erhalten. Grundsätzlich ist es uns wichtig, eine positive Grundhaltung gegenüber der Schule aufzubauen bzw. zu erhalten.

 

Gemeinsames Klassenmotto

Ein gemeinsames Motto trägt erheblich zur Identifikation mit der Klasse bei. Die Wahl des Mottos hat deshalb viel Bedeutung, weil es die Klasse in den kommenden zwei Jahren begleiten soll und sich wie ein roter Faden durch die 5. und 6. Klasse zieht. Es taucht immer wieder im Unterricht, bei gemeinsamen Unternehmungen und auf Elternbriefen auf.

 

"Stopp-Regel" als Handwerkszeug zur friedlichen Konfliktlösung

Konflikte gehören zSchüler wenden die "Stopp-Regel" anum menschlichen Leben dazu. Auch zum Schulalltag. Wichtig ist es daher, dass die Schüler ein Handwerkszeug zur friedlichen Konfliktlösung erlernen. Mit der sogenannten „Stopp-Regel“ lernen Schüler, die geärgert werden, dem Angreifer gegenüber klare Grenzen zu setzen und sich zu schützen.

 

 

 

 

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