„Kompass zum Leben“ das war das Thema unseres ersten Schulabschlussgottesdienstes am 1. Juni 2016 morgens für die 10ten Klassen der Realschule Langensteinbach.
Etwa 70 Zehntklässler waren gekommen und es werden sie wohl alle ähnliche Fragen bewegt haben. Was mach´ ich nach der Schule? Wofür schlägt mein Herz? Wer kann mir Rat geben? Auf wen höre ich?

Wer und was gibt mir Halt, wenn alles was die letzten Jahre meinen Alltag bestimmt hat, sich verändert? Eine wichtige Station auf dem Lebensweg - der Schulabschluss – ist eben immer auch ein Schritt, bei dem ich Orientierung brauche, Richtung neu bestimmen muss, mich neu auf den Weg stellen lassen muss.
Im Anspiel, das die Schülerinnen selbst geschrieben haben und spielten, waren es die vielen Stimmen und Menschen, die auf die eine Schülerin einredeten. Die Stimme des „Gymnasiums und des Studium“ war da zu hören, oder die „Ausbildung“ oder immer wieder auch der „Ruf nach einem FSJ oder einem sozialen Dienst“. Stimmen der Eltern, der Mitschüler und auch die Stimme des Glaubens, die alle helfen wollten, aber die auch konkurrierten, zerrten, durcheinanderredeten.
Da tat es dem ein oder anderen sicher gut, das Ekkehard Stier, Pfarrer aus Langensteinbach in seiner Predigt den jungen Leuten die Orientierung Gottes mitgab. „Herr zeige mir den richtigen Weg, damit ich in Treue zu dir mein Leben richtig führen kann! (Psalm 86,11). Dass Gott uns Freiheit lässt unseren Weg zu suchen und zu finden, dass er aber auch mitgehen, vorausgehen und uns begleiten möchte, das war die Botschaft am Morgen. Es geht darum, Mut und Kraft daraus zu schöpfen, dass wir nicht allein gehen müssen, sondern Gott mit seinem Segen bei uns ist. Das kann Kraft geben für mündige eigene Entscheidungen, weil jede Entscheidung und jeder Weg, der mit Gott gegangen wird, ein Weg zum richtigen Ziel ist.
Das kam auch in den Liedern der Schülerband zum Ausdruck, die bewusst rausgesucht worden waren. Gottes Segen und Mitgehen, aber auch seine Orientierung sind ein guter Kompass im Leben.

Vielen Dank an dieser Stelle allen Kollegen, Schülerinnen und Schüler, die diesen Tag mitorganisiert haben und sich eingebracht haben.

Wir wünschen euch Gottes Segen.

Text: Göran Schmidt, Gemeindediakon

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