Am 26.06.2015 ertönte gegen 10.50 Uhr tosender Applaus, nachdem die Schauspieler des Ensembles Radiks ihre letzte Szene gespielt hatten.

 

Im Rahmen des Jugendmedienschutzkonzeptes der Realschule  begrüßten die 8. und 9. Klässler die mobile Theaterproduktion von Karl Koch „Fake oder War doch nur Spaß“. Hierbei handelt es sich um ein Dokumentartheater zu den Themen Cyber-Mobbing und Umgang mit Medien. Zwei Schauspieler berichten anhand einzelner Szenen, wie schnell es passieren kann, dass eine lebenslustige Jugendliche aufgrund von Mobbing, speziell von Cybermobbing, in eine Abwärtsspirale von Konkurrenz, Missgunst und Einsamkeit gerät. Die einzelnen Szenen spiegelten zunächst die Suche nach Erfolg, Liebe und Anerkennung von Lea wider, die immer mehr und mehr realisiert, wie sehr sie von den anderen ausgegrenzt und an den Rand gedrängt wurde. Die Tücken der virtuellen Welt und der vermeintliche Spaß „andere fertig zu machen“ wurden in diesem Stück den Schülern besonders deutlich gemacht. Die absolute Ruhe, das gespannte Zuschauen der Schülerinnen und Schüler, aber auch das sehr positive Feedback, zeigten die Präsenz des Themas.

 

In der anschließenden Nachbesprechung konnten die Schülerinnen und Schüler den Darstellern Fragen, einerseits über das Stück und dessen Thematik, aber auch allgemein über das Leben eines Schauspielers stellen. Präventiv regten die Schauspieler jedoch auch mit ihren Fragen wie „Wie hatte die Eskalation verhindert werden können?“ oder „War die Entwicklung absehbar?“ bzw. „Wer hätte an welchem Punkt eingreifen können?“ die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken an. In folgenden Klassenlehrerstunden wurde auf diese Thematik, die sicher jeden treffen kann, aber nicht sollte, noch einmal eingegangen.

 

Text und Bilder: Frau Wahl

 

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